Ein Rückblick von Eranuhi

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Zwei Wochen später: ein Rückblick aus Aserbaidschan

Heute ist unser letzter Tag im grünen Land, in Georgien. Die 10 Tage sind schnell vergangen, aber die Erinnerungen, die vergnügte Zeit, die neuen Freundschaften werden für immer in unseren Gedanken bleiben. Meiner Meinung nach hat die Sommerschule ihr Ziel erreicht. Jeder Teilnehmer kehrt nicht einfach so heim, wir nehmen auch viele neue Ideen, neue Motivation und neue Pläne in unser eigenes Land mit. Während des Kurses haben wir den Unterschied zwischen verschiedenen Städten beobachtet und etwas begriffen. Ich bemerkte auch, wie anders ich mich an allen diesen Orten gefühlt habe. Ich denke, dass die Großstadt den Menschen hilft, sich zu entwickeln. Dort ist es unmöglich, sich nicht von der Stelle zu rühren. In der Natur kann man mit seinen Gedanken allein sein, sich selber Fragen stellen und sie antworten. In den kleinen Städten, wo die Religion noch lebendig ist, versteht man die Philosophie des Lebens und wird so ein besserer Mensch. All dies müssen wir erhalten, um in Harmonie zu bleiben.

Es war super, während dieser Tage neue Freunde zu gewinnen. Ich freue mich sehr darüber, dass ich diese Erfahrung gemacht habe; ich habe so vieles gelernt und es war so toll, Leute in meinem Alter aus Georgien und Armenien kennenzulernen. Wir hatten so vieles gemeinsam und ich hätte nie die Gelegenheit gehabt, dies zu Hause in Aserbaidschan herauszufinden. Ich habe sehr viel gelernt, nicht nur im Unterricht, sondern auch durch das Gespräch mit Leuten der verschiedenen Nationalitäten. Es waren 10 Tage, die ich für immer im Gedächtnis behalten werde, 10 Tage, die ich jederzeit gern wiederholen würde.

Dank dieser Sommerschule haben wir unsere Deutschkenntnisse verbessert. Ich weiß nicht, ob ich mich über die Rückkehr in die Heimat freue oder nicht. Auf jeden Fall werde ich meine neuen Freunde und Freundinnen vermissen.

Wir bedanken uns beim DAAD, bei den Sprachassistenten und bei allen Teilnehmern aus dem Südkaukasus, dass wir als ein großes Team vergnügt zusammengearbeitet haben!

Zwei Wochen später: ein Rückblick aus Armenien

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Das Seminar ist zu Ende gegangen. Die Sommerschule war ein interessantes und unvergessliches Erlebnis. Es war ein zehntägiges Abenteuer voller lehrreicher Workshops, produktiver Treffen, wunderbarer Ausflüge, leckerer Speisen und guter Laune. Georgien, ein gastfreundliches und warmes Land, das uns auf den Geschmack vom Wein gebracht hat. Die Leute waren nett und freundlich, der war Kurs gelungen, das Programm abwechslungsreich und spannend. Unter allen Teilnehmern und Leitern herrschte Gutherzigkeit, Liebe und Achtung.

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Das wichtigste waren die produktive Zusammenarbeit zwischen drei Nachbarländern und unsere neu geknüpften Freundschaften. Nach unserer Rückkehr sind wir oft in unseren Gedanken wieder in diesem sonnigen Land. Fast jeden Tag schauen wir begeistert unsere Fotos an und hoffen auf ein neuerliches Treffen.

Nach unserer Rückkehr sind wir oft in unseren Gedanken wieder in diesem sonnigen Land. Fast jeden Tag schauen wir begeistert unsere Fotos an und hoffen auf ein neuerliches Treffen.

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Wir vermissen unseren Sommerkurs, unser zehntägiges Märchen, unsere Zusammenarbeit und einfach alles, was damit verbunden war. Nach dem Sommerkurs überfielen uns ausschließlich bittersüße Erinnerungen, Fernweh und Lust auf neue Abenteuer. Wir hoffen, unsere Kollegen irgendwo in Deutschland wieder zu treffen, weil wir wissen, dass fast die Hälfte der Teilnehmer in Kürze nach Deutschland kommen wird. Die Welt ist klein, wir werden sehen, was passiert … Dem DAAD und dessen Team verdanken wir einige der schönste Erinnerungen unseres Lebens.

Zwei Wochen später: ein Rückblick aus Georgien

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Als ich mich für diesen Sommerkurs beworben habe, habe ich nicht gedacht, dass es so wunderbar sein würde. Jeden Tag sitze ich da und denke an die wunderbare Zeit, die ich während dieses Sommerkurses verbracht habe. Die Sommerschule war ein echtes Abenteuer mit interessanten und aktuellen Workshops, neuen Freunden und spannenden Aktivitäten. Das waren kreative, produktive, abenteuervolle und wunderbare zehn Tage.Ich habe noch ein Mal darüber nachgedacht, dass die Jugendlichen sehr wichtige Kraft für alle Staaten sind. Wir alle müssen aktive und verantwortungsvolle Bürger werden. Ich hatte die Möglichkeit, viele beeindruckende Projekte kennenzulernen, die in Georgien durchgeführt werden. Solche produktiven und gut organisierten Projekte muss man öfter machen. Dieser Kurs war die beste Möglichkeit, zwischen den Nachbarländern die Beziehungen näher aufzunehmen und besser kennenzulernen. Außerdem habe ich meine Deutschkenntnisse mehr und mehr verbessert, worüber ich mich sehr freue. Vielen Dank an alle, die den Sommerkurs so organisiert haben. Jetzt schaue ich meine Fotos an und erinnere mich an alles. Diese zehn Tage waren eine Zeit, die ich nie vergessen werde.

Tag 9: mit großen Schritten aufs Ende zu, in den Sonnenuntergang und ins Gewitter

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Wir waren heute sehr viel unterwegs. Das war anstrengend. Dafür haben wir aber noch einige Sehenswürdigkeiten besichtigt und die georgischen Mädchen noch einmal singen hören. Der Tag war ebenso schön wie die anderen. Wir fuhren nach Dedaplistskaro, wo wir uns mit einem sehr guten Projekt vertraut gemacht haben. Dann fuhren wir Dawit Garedscha und sahen uns ein schönes Felsenkloster an. Wir waren so nahe an der aserbaidschanischen Grenze, dass mein Handy „sagte“, wir seien nur 10 Meter von meiner Heimat entfernt. Ich hatte interessante Gefühle dabei. Dann aßen wir in einem schönen Restaurant. Dort war einfach schön und ruhig. Am Abend kehrten wir leider nach Tbilisi zurück. Tbilisi empfing uns mit einem heftigen Regenschauer. Wir wurden nass bis auf die Knochen, aber das machte nichts. Ich war den ganzen Tag traurig, weil das unser letzter Tag war. Die glücklichsten Tage fliegen am schnellsten dahin. Ich hoffe, dass wir uns irgendwann irgendwo treffen werden …
Michael, Salome, Ülvi

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Heute haben wir einiges zu dem GIZ-Projekt „Erosionsschutz im Südkaukasus und zur nachhaltigen Biodiversität“ erfahren. Nach diesem produktiven Vortrag haben wir ein Kloster aus dem 6. Jahrhundert besichtigt. Dieses Kloster ist in den Fels geschlagen. Unser Abendessen haben wir im Oasis Club veranstaltet. Dort haben wir die Raffinessen der polnischen Küche kennengelernt und eine sehr schöne Zeit verbracht. In Tbilisi sind wir erst der Nacht angekommen. Leider endet jetzt unsere Sommerschule, aber wir hatten eine unvergessliche Zeit zusammen.
Aleta, Aydan, Mariam

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Der letzte Tag unserer Sommerschule. Ich fülle mich deswegen unwohl. Wir haben gefrühstückt und dann ein Projekt über Erosionsschutz besucht. Aus Sighnaghi fuhren wir Dedoplisk Karo, um das Projektgelände zu besichtigen. Die Ankunft in Dawit Garedscha danach war unvergesslich. Seit dem 6. Jahrhundert befindet sich in der dortigen Steppe ein wunderschönes Felsenkloster. Heute ist der letzte Tag unserer Reise durch Georgien. Ich beobachte alles aufmerksamer als sonst, um wirklich jeden Moment festzuhalten – und diese Erinnerungen nehme ich nach Baku mit. Fast die ganze Zeit waren wir unterwegs und jetzt fühle ich mich wie eine echte Reisende. Der Lohn für die lange Zeit im Bus war Besichtigung eines uralten Felsenklosters in dieser fantastischen Landschaft. Es befindet sich fast an der aserbaidschanischen Grenze. Unser Abschlussabend fand im Oasis Club statt, wo wir Teilnahme-Bescheinigungen  bekamen. Es war ein ungewöhnlicher Ort verbracht: das Dorf, die Graffiti, die vielen Bücher und all die lächelnden Gesichter. So wird es für immer in meinem Gedanken bleiben. Das letzte Glanzlicht unserer Reise war ein wunderschönes Abendessen in diesem Oasis Club, der von polnischen Besitzern betrieben wird. Ein sehr originales Restaurant mit Hotel. Unterwegs nach Hause wurden wir vom Regen überrascht. Durchnässt haben wir unser Hostel in Tbilisi erreicht.
Yeranuhi, Ayten, Ana

2015-06-13-WZ-_23Heute ist der letzte Tag unseres Sommerkurses. Leider ist uns die Zeit nur so davongelaufen. Nach dem Frühstück in Sighnaghi sind wir nach Dedoplistskaro gefahren und haben sehr viel über das dortige GIZ-Projekt zum Erosionsschutz erfahren. Dann sind wir nach Dawit Garedscha gefahren. Wir haben dort einen wunderschönen Klosterkomplex besucht, der im 6. Jahrhundert von georgischen Mönchen in die Felsen geschlagen wurde. Am Ende des Tages haben wir in Udabno den polnischen Oasis Club besucht. Wir sind sehr traurig, weil wir uns heute zum letzten Mal an einem Tisch versammeln und wir wollen diese Zeit unbedingt genießen.
Alina, Zurabi, Ernest

Tag 8: viel unterwegs

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Heute sind wir viel unterwegs gewesen. Wir fuhren nach Alaverdi, dann nach Gremi. Die Kirchen, die wir dort gesehen haben, waren majestätisch! Dann besichtigten wir die Temi-Community, wo viele lustige und warmherzige behinderte Menschen leben. Das war schwer zu sehen. Sie sangen sehr schön und das war aufregend. Mit Worten kann ich das nicht ausdrücken. Dann fuhren wir nach Sighnaghi. Hier ist es einfach wunderbar! In dieser Stadt der Liebe würde ich gern meinen ständigen Wohnort haben. Leider ist heute der vorletzte Tag des Kurses und ich spüre die Abschiedsstimmung.
Michael, Salome, Ülvi

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Heute sind wir viel gereist und deswegen waren wir viel unterwegs. Wir haben Alaverdi besichtigt, das aus dem 6. Jahrhundert stammt. Das Kloster in Gremi war für mich eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Georgien. Was wir in der Temi-Community gesehen haben, war ganz unerwartet. Die Temi-Community ist eine Einrichtung für behinderte und obdachlose Menschen. Uns beeindruckten besonders die Menschen aus verschiedenen Ländern, die freiwillig mit den Behinderten arbeiten und sich um sie kümmern. Diese Menschen waren sehr froh, dass sie zum ersten Mal so viele Gäste hatten. Wir haben dort zu Mittag gegessen und sind dann nach Sighnaghi abgefahren. Unterwegs sind wir in einem See geschwommen und Tretboot gefahren. Einige Stunden später waren wir endlich in Sighnaghi, der Stadt der Liebe. Sie sieht sehr schön aus. Die alte Architektur und ein wunderbarer Blick über Alazan ließen uns nicht unbeeindruckt. Am Ende haben wir im Freien zu Abend gegessen, was uns sehr gefallen hat.
Tatevik, Mariam, Zumrud

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Dieser Tag war wie alle anderen Tage auch sehr interessant und intensiv. Wir haben die Sehenswürdigkeiten von Kachetien besichtigt. Die Kathedrale von Alaverdi ist sehr alt und steht unter dem Schutz der UNESCO. Wir sind auch in Gremi gefahren. Dort haben wir die Temi-Community besichtigt. Die dortige Situation hat uns wirklich sehr beeindruckt. Obwohl dort behinderte Menschen leben, gibt es Freude und Glück. Unserer Meinung nach ist das wegen der Freiwilligen, die dort tätig sind. Für uns war es eine große Möglichkeit, unser eigenes Leben und Glück noch stärker wertzuschätzen, und an die Leute zu denken, die mit uns leben. Einerseits haben wir uns gefreut, dass es ein solch wichtiges Zentrum gibt, aber andererseits hat es uns angeregt, über uns selbst nachzudenken. Auf dem Weg nach Sighnaghi haben wir einen Abstecher zu einem Badesee gemacht. Dank einem georgischen Teilnehmer hatten wir auch Gelegenheit, Tretboot zu fahren. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir haben Sighnaghi, die Stadt der Liebe, besichtigt. Das war eine sehr schöne Stadt.
Aleta, Aydan, Mariam

Wir haben um 8.30 Uhr in Telavi gefrühstückt und sind dann nach Alawerdi gefahren – zu einer der ältesten Sehenswürdigkeiten in Georgien. Eine zweite wichtige Sehenswürdigkeit von Kachetien befindet sich in Gremi. Danach haben wir Teli-Community besucht, wo wir beobachten konnten, wie freiwillige Mitarbeiter aus Deutschland und der Schweiz die behinderten Menschen pflegen. In Gremi befindet das Heim Behinderter und sehr armer Menschen, wofür sich Freiwillige aus Deutschland engagieren. Dieser Tag war nicht leicht. Heute besuchten wir behinderte Menschen. Obwohl es so schwer war, verstehe ich, wie wichtig es war, hierher zu kommen. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass es viele Menschen gibt, die bereit sind, anderen alles von sich zu geben. Ich bin sicher, dass dieser Tag die besten Seiten von uns geweckt hat. Am Abend fuhren wir nach Sighnaghi. Die Stadt überraschte mich. Ich hätte mir nicht vorstellen können, wie so kleiner Ort so gemütlich sein könnte. Von hier möchte ich nie wieder wegfahren. Die Ankunft in Sighnaghi war einfach toll und unsere Erwartungen von Sighnaghi wurden vollständig erfüllt. Um 19 Uhr waren wir in der Stadt an, die sich auf der Spitze eines Berges befindet. In der Nacht, bevor ich eingeschlafen bin, gab es vieles, worüber ich nachdachte.
Yeranuhi, Ayten, Ana

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In diesen Tagen sind wir viel gereist. Von Telavi aus sind wir nach Gremi gefahren. In Gremi haben wir ein soziales Projekt für behinderte Menschen und Kinder aus Waisenhäusern besucht. Wir alle waren sehr aufgeregt und diese Menschen haben auf uns einen tiefen Eindruck gemacht. Einen großen Dank an alle Freiwilligen, die dort arbeiten und den behinderten Menschen dabei helfen, Teil dieser Welt sein zu dürfen und dieselben Rechte zu haben wie alle anderen auch. Mit diesen Emotionen sind wir nach Sighnaghi, in die Stadt der Liebe, gefahren. Es ist eine wunderbare Stadt, wo man sich gut erholen und schöne Spaziergänge machen kann.
Alina, Zurabi, Ernest